„Vernünftiger Grund“ ins Jagdgesetz – die Liste der weit über 100 jagdbaren Tierarten kürzen und Oline-Petition unterstützen! Das wesentliche Grundprinzip des Tierschutzrechts ist, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. ​“Vernünftig ist ein Grund, wenn er als triftig, einsichtig und von einem schutzwürdigen Interesse getragen anzuerkennen ist und wenn er unter den konkreten Umständen schwerer wiegt als das Interesse des Tieres an seiner Unversehrtheit und an seinem Wohlbefinden“ (Lorz-Metzger, TierSchG § 1 Rn 62).  Die Jagd an sich stellt keinen vernünftigen Grund zum Töten von Tieren im Sinne des Tierschutzgesetzes dar! Vielmehr bedarf es für die Bejagung eines jeden Tieres eines vernünftigen Grundes. Anderenfalls kann nicht von einer „weidgerechten Jagd“ gesprochen werden. Um hier die erforderliche Klarheit zu schaffen, ist eine entsprechende Regelung in das Bundesjagdgesetz einzuführen und die Liste der weit über 100 jagdbaren Tierarten der veränderten gesellschaftlichen Einstellung zum Tierschutz, die sich rechtlich im Staatsziel Tierschutz widerspiegelt, anzupassen. Diese Forderung richtet sich sowohl an die amtierende Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, als auch an die politisch Verantwortlichen der Parteien, die beabsichtigen in der kommenden Legislaturperiode eine Regierungspartei im Bundestag zu stellen, und an die zuständigen Ministerien in den Ländern. Fuchsjagd: Jäger*innen töten und entsorgen […] Weiter lesen
„Bündnis gegen Tierversuche Münster“ informiert über Tierversuche – Mahnwache am 24. April 2021! tierretter.de ist Kooperationspartner vom Bündnis gegen Tierversuche Münster (BGT Münster), das ab sofort mit einer eigenen Homepage im Internet auf www.bündnis-gegen-tierversuche.de erreichbar ist. Unter dem Motto „Tierversuche abschaffen – JETZT!“ veranstaltet das Bündnis verschiedene Aktionen wie Demos oder Mahnwachen, die das sofortige Ende von Tierversuchen fordern. In Münster gibt es verschiedene Institutionen und Laboratorien, in denen zahllose Tiere bei Versuchen gequält und getötet werden. Neben vielen anderen Tieren sterben allein im Affenlabor von Covance (Covance Laboratories, Am Kesselfeld) jährlich etwa 2.000 Affen nach qualvollen Giftigkeitsprüfungen. Im Universitätsklinikum Münster, der Zentralen Tierexperimentellen Einrichtung (ZTE, Albert-Schweizer-Kampus, Gebäude 8) leiden weitere Affen, Ratten, Mäuse, Kaninchen, Schweine und weitere Tiere bei fragwürdigen Tierversuchen. Zahlreiche Meerschweinchen werden regelmäßig im Fachbereich Biologie Westfälischen Wilhelms Universität (WWU Münster, Badestraße 9) „verbraucht“, im Institut für Physiologie der WWU (Robert-Koch-Straße 27a) zudem weitere unzählige Ratten und Mäuse. Auch das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin (MPI, Röntgenstraße 20) forscht in Münster an Mäusen und anderen Tieren. An vielen weiteren Orten in Münster – oft mit Sorgfalt geheim gehalten – finden Tierversuche statt, denen sich das „Bündnis gegen Tierversuche“ entgegenstellt und die Betreiber*innen sowie die Politik zu einem Wandel […] Weiter lesen
Am 27. März 2021 ist der internationale Welttag für das Ende der Fischerei Fische werden in unserer Gesellschaft – genau wie andere, wirbellose Wassertiere – nicht als Individuen berücksichtigt und sind in keiner Weise geschützt. Die Mehrheit aller gezüchteten, gefangenen und getöteten Tiere, die zur Ernährung von Menschen und deren Zuchttieren dienen, sind Wassertiere. Ihr Schicksal ist der Öffentlichkeit nicht bekannt oder wird einfach ignoriert. Der Welttag für das Ende der Fischerei fordert die Abschaffung der Fischerei und der Zucht von Fischen, Krustentieren und Kopffüßern. Fischerei fordert jährlich Tausende Milliarden Opfer, die getötet werden. Unzählige von ihnen ringen stundenlang an der Luft mit dem Tod, werden lebendig zerstückelt oder man lässt sie einfach ausbluten. Andere werden sterbend wieder zurück ins Meer geworfen, explodieren regelrecht aufgrund des Drucksturzes, wenn sie mit Netzen aus großen Tiefen aus dem Wasser gezogen werden. Tiere aus Fischzuchten wiederum leben unter grausamen Bedingungen in schmutzigen, überfüllten Becken voller Parasiten. Da Fische nicht in unserer terrestrischen Umwelt leben, weil sie nicht Säugetiere sind wie wir, weil sie ihre Emotionen nicht durch Mienenspiele oder hörbare Laute ausdrücken, sind diese Tiere in besonderem Maße Opfer von Speziesismus. Da Fische uns nicht ähnlichsehen, identifizieren wir uns nicht mit ihnen und […] Weiter lesen
Zum „Fest der Liebe“ durch das Festtagsessen unendliches Leiden zu verursachen, das ist ein Widerspruch. Deshalb haben wir ein Menü zusammengestellt, das nicht nur gut schmeckt, sondern für das auch kein Tier leiden muss. Weiter lesen
Die Anzeige von vier Schweinemastbetrieben im Kreis Steinfurt, die tierretter.de bereits im vergangenen Jahr getätigt hatte, führte mittlerweile in allen Fällen zu Verurteilungen der Betreiber*innen der Anlagen. Einzelfälle? Mit Nichten! Industrielle Tierhaltung hat immer mit der Ausbeutung und Qual von Tieren zu tun. Nur eine tierfreundliche, vegan-basierte Lebensweise schließt die Unterstützung dieses Systems konsequent aus. Bereits am 03.07.2020 kam es beim Amtsgericht Rheine zum ersten Prozess gegen einen der betroffenen Schweinemäster aus Emsdetten. Der Betriebsleiter selbst war nicht vor Ort, um sich zu den Zuständen auf seinem Hof zu äußern oder sich zu verteidigen, sodass die Richterin schnell zu einem Urteil aufgrund von deutlichen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung kommen konnte. Das Urteil lautete 40 Tagessätze von 80€, insgesamt also 3.200€. Zudem musste der Angeklagte die Kosten des Verfahrens tragen. Die Ergebnisse der Verfahren aus den vergangenen Wochen zeigen nun erneut, dass wir die Landwirte zu Recht angezeigt hatten und sie nun daraufhin wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verurteilt wurden. Um Einzelfälle handelt es sich dabei jedoch nicht. Allein im Kreis Steinfurt leben zurzeit fast 1 Million Schweine. Die vier Ställe, bei denen es nun zu Urteilen gekommen ist, liegen nur wenige Kilometer voneinander […] Weiter lesen
tierretter.de wurde Mitte 2019 umfangreiches Videomaterial aus verschiedenen Schweinemastbetrieben im Kreis Steinfurt übermittelt. Die Betreiber der Anlagen wurden angezeigt. Jetzt ist ein Urteil gesprochen worden. Weiter lesen