Tätigkeitsbericht 2018      

  • Die Tierrechtsbewegung muss stärker verknüpft sein, auch international. Deswegen haben wir im Februar einen Artikel eines schwedischen Aktivisten übersetzen lassen und auf unserer Homepage und dem Magazin des Vereines „die Tierbefreier“ veröffentlicht.
  • Anfang März erreichte uns aktuelles Bildmaterial aus der letzten Pelzfarm in Deutschland. Der Farm in Rahden – wir haben das Bildmaterial veröffentlicht.
  • Im März haben wir an einem Beitrag der Kindersendung „neuneinhalb“ auf der ARD zur Lage der Kaninchenhaltung zur Fleischerzeugung in Deutschland mitgewirkt. Ein Aktivist von tierretter.de hat ein ausführliches Interview gegeben, zudem wurde Videomaterial von tierretter.de eingespielt
  • Im ersten Halbjahr des Jahres 2018 haben wir unser Foto-Material organisiert und auf der Plattform flickr hochgeladen. So können andere Tierrechtvereine direkt online durch unser Archiv stöbern und passende Bilder zur Aufklärungsarbeit herunterladen. Das Archiv hat mittlerweile 2400 Fotos und wurde 115.000 mal aufgerufen.
  • Ebenfalls im März wurde uns Videomaterial von einer Tierbefreiung zugespielt, dass wir zusammen mit 3 anderen Gruppen anlässlich des Open Rescue Day veröffentlicht haben.
  • Schreckliche Bilder von einem Bodenhaltungsstall zur Eierproduktion wurden dem Verein Ende März zugespielt. Wir haben das Material überprüft und veröffentlich. Die „Aktuelle Stunde“ und der Lokalzeit des WDR haben das Material im Fernsehen gezeigt.
  • Regelmäßige Taubenrundgänge haben wir im April begonnen, dabei unterstützen wir bsplw. Taubenschützer aus Dortmund, Iserlohn und Hagen bei dem Einfangen der Tiere.
  • Im Sommer haben wir einen neuen Flyer zum Thema Hunde bei Hitze im Auto erstellt. Die Flyer, die sowohl die rechtliche Situation, als auch die nötigen Schritte zur Hilfe behandelt, kommt sehr gut an und wurden an verschiedene befreundete Vereine verteilt.
  • Im August gab es in Münster eine Öko-Katastrophe: Der Aasee ist gekippt und 11 Tonnen Fische sind verendet. Wir waren befreundeten Aktivist*innen insgesamt 6 Tage auf dem Wasser um Wasservögel zu retten. Insgesamt konnten noch 50 Tiere gesichert werden, die in der Tierarztpraxis Dana Ströse gepflegt wurden. Etwa 70% haben überlebt und konnten in den Rieselfelder Mühlen wieder herausgelassen werden.
  • Zusammen mit der Tierschutzdetektivin von VOX haben wir im Oktober einen Putenmaststall in NRW aufgedeckt. Tierretter.de hat dafür Videomaterial zur Verfügung gestellt, dass uns zugespielt wurde.
  • Vor allem war das Jahr 2018 von zahlreichen Tiernotrufen geprägt, wir haben unzählige Enten von Angelhaken befreit, angeschossene Vögel gesichert, Gänse mit gebrochenen Beinen gesichert etc. pp.
  • Im zweiten Halbjahr von 2018 haben wir außerdem unser Videomaterial aufbereitet und Rohschnitte direkt online für andere Vereine zur Verfügung gestellt.
  • Im Jahr 2018 gab es insgesamt weniger Infostände, allerdings haben wir auch wieder viele Vorträge gehalten, u.a. auf dem Veganen Straßenfest in Hamburg oder bei der Konferenz zur Schließung aller Schlachthäuser.
  • Außerdem haben wir fünf Workshops für Netzwurfgeräte durchgeführt. Die Geräte brauchen eine Einführung und wir haben Gruppen aus Bremen, Oldenburg, Augsburg und einem eigenen Aktivisten aus Bielefeld bei der Inbetriebnahme der Geräte geholfen.

Tätigkeitsbericht 2017      

  • Im März wurden wir auf eine schlechte und illegale Welpenhaltung mit Muttertier aufmerksam gemacht. Unsere Dokumentation konnte erwirken, dass die Welpen beschlagnahmt werden.
  • Bildmaterial von tierretter.de wurde im April in einem Fernsehbericht der Sendung ‚Brisant‘ zu den Zuständen in Kaninchenmastbetrieben verwendet.
  • Im Februar haben wir ausgiebig auf verschiedenen Karnevalsveranstaltungen gefilmt um auf das Leid der Pferde im Karnevalszug aufmerksam zu machen. Dabei haben wir mit verschiedenen anderen Gruppen kooperiert. Die Aufnahmen liegen aktuell einer Studie bei, die durchgeführt wird und wurden zudem im April in der WDR Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ ausgestrahlt. Zudem haben wir auch das Gänsereiten erneut dokumentiert, bei dem Glücklicherweise im Mai das Ende verkündet wurde – ab sofort werden Attrappen
  • In der ‚Offenen Schule Köln‘ haben wir 2017 direkt zwei Vorträge halten können. Im April und Oktober – in beiden Fällen ging es um „Menschen mit Mut“
  • Der Vegan Street Day in Stuttgart wurde dieses Jahr von einem Tierrechtstag begleitet, bei dem einer unserer Aktivsten einen Vortrag zu Kritik an Recherchearbeit gehalten hat.
  • Eine Schweinemast in der Ferkel totgeschlagen werden – dieser Stall war direkt zweimal Thema (Juni + August) von Fernsehberichten des Magazins „Exakt“. Einer der Berichte hatte einen Fokus auf die Arbeit der Aktivist*innen, ein andere auf den politischen Hintergrund. tierretter.de hat Anzeige gegen den Betrieb erstattet.
  • Der Juli war sicherlich der arbeitsaufwendigste Monat des Jahres: Der Verein hatte Aufnahmen aus dem Betrieb der amtierenden Landwirtschaftsministerin in NRW vorliegen, die in der Sendung SternTV ausgestrahlt wurden. Darauf folgten viele weitere Fernsehberichte und unzählige Presseberichte. Das Thema war fast zwei Monate lang in der Presse. Mit einer Petition haben wir zum Erhalt des Verbandsklagerechts aufgerufen – über 6500 Menschen haben unterschrieben.
  • Über Crowdfunding konnten wir im August ein Netzwurfgerät zur Sicherung von Tieren anschaffen, es wurde auch direkt eingeweiht, als eine Taube die sich in einen Supermarkt verirrt hatte eingefangen wurde.
  • Im September haben wir zwei illegale Anbindehaltungen, und im Oktober einen Viehhändler angezeigt.
  • Im Oktober sendete das Magazin „Markencheck“ Aufnahmen aus Westfleischbetrieben. Aktive von tierretter.de haben zu den Bildern Stellung genommen. Es kam zu Veterinäramtskontrollen in allen Ställen. Wir haben zudem Alternativen zu Gummibärchen aufgezeigt.
  • Im November haben wir einen Einspieler für eine Diskussionsrunde über Ernährung in Osnabrück mitproduziert.
  • Was das „Geflügelland Deutschland“ für die Hühner bedeutet konnten wir in einem Fernsehbericht der Sendung WDR-Markt erläutern.
  • Im Dezember wurden wir zu der Sendung „Nachtcafé“ auf dem SWR eingeladen um über Menschlichkeit und Nächstenliebe zu diskutieren.
  • In vielen kleineren Einsätzen und Tiernotrufen, die uns über das Telefon erreichen konnten weitere Tiere gerettet werden: Ein verletzter Turmfalke, eine illegal gehaltene Elster, eine Fasanenhenne, mehrere Kaninchen, ein Mauersegler, eine Entenfamilie, ein Igel.
  • Insgesamt haben wir 2017 siebzehn (!) Vorträge zu verschiedenen Themen in der ganzen Republik gehalten.

Tätigkeitsbericht 2016     

  • Im Februar 2016 haben wir Anzeige gegen einen Schweinehalter im Kreis Warendorf und einen Kuhstall im südlichen NRW erstattet, in beiden Fällen waren die Veterinärbehörden dankbar für unsere Informationen.
  • Bei einem Medienprojekt des Bennohauses in Münster hat ein Aktivist Auskunft über die moralischen Gründe für Veganismus gegeben, wenige Tage darauf haben wir einen Vortrag in Schaumburg gegeben – organisiert wurde dieser Abend von von „Bündnis 90/Die Grünen“
  • Im Mai 2016 haben wir in Stuttgart auf dem Vegan Street Day einen Vortrag gehalten und an einem Infostand über unsere Arbeit informiert.
  • Zusammen mit unserer Kollegin Judith Pein konnten wir auf schreckliche Zustände in einem Milchkuhbetrieb aufmerksam machen. Die Tiere wurden geschlagen und die Haltung war komplett aus dem Ruder gelaufen. tierretter.de hat eine Strafanzeige gestellt und VOX hat das Bildmaterial gesendet.
  • Im Juni 2016 konnten wir überprüfen ob die Nerzfarm in Grabow noch in Betrieb ist oder nicht und aktuelles Bildmaterial veröffentlichen, zudem haben wir eine Pferdehaltungin Bremen angezeigt.
  • Zusammen mit Thilo Mischke und einem Kamerateam von ProSieben haben wir über Hennen in der Eierproduktion und unsere Motivation für Tierrechte aktiv zu sein gesprochen. Der Beitrag wurde um 22:15 gesendet.
  • Eine schlechte Tierhaltung, die wir bereits 2015 kontrolliert haben, haben wir nachkontrolliert. Es herrschten sogar NOCH schlimmere Zustände. Wir haben die Polizei hinzugezogen und die Haltung wurde abgestellt.
  • Im August fand wieder der Vegan Street Day in Dortmund statt, dort haben wir nicht nur einen Vortrag gehalten, sondern auch mit einer Strassenkreide Aktion auf die Zustände in der Nutztierhaltung aufmerksam gemacht.
  • Im September war es endlich soweit: Unser eigenes Strassenfest „Vegan im Hawerkamp“ fand auf dem Gelände der Sputnikhalle statt! Über 1000 Besucher*innen sind gekommen und haben sich informiert, geschlemmt und sich Vorträge angehört. Ein voller Erfolg!
  • Das WDR Magazin „Tiere suchen ein Zuhause“ hat uns zu unseren Aktionsformen befragt und das Interview in einem Beitrag verwendet, was dazu führte, dass wir von „Daheim+Unterwegs“ zu einer Live-Sendung eingeladen wurden.
  • Vor Weihnachten haben wir wieder ein veganes Weihnachtsmenü veröffentlicht um alternativen zum ‚Festtagsbraten‘ mit Tier anzubieten. Und wir haben erstmalig auf die Belastung für Tiere durch das Silvesterfeuerwerk aufmerksam gemacht.
  • Im November konnten wir grausamen Bedingungen in der Kaninchenmast aufmerksam machen. Zusammen mit unserer Kollegin Judith und einem Kamerateam von VOX
  • Weitere Tiere gerettet: Eine Taube die vor eine Scheibe geflogen ist, eine Teichralle die in einem Lichtschacht gefangen war, eine Krähe die wsl. von einer Katze angefahren wurde, eine geschwächte Taube, ein zurückgelassenens Gänseküken.

Tätigkeitsbericht 2015     

  • Über unseren neuen Verein und unsere Tätigkeiten konnten wir im Januar 2015 verschiedene Aktivist*innen in Bochum informieren.
  • Immer wieder zeigen wir illegale Hundehaltungen an, im Januar 2015 waren es zwei Haltungen im Kreis Warendorf sowie eine im Kreis Coesfeld, zudem haben wir eine tierquälerische Schafhaltung zusammen mit den Veterinärbehörden abstellen können.
  • Zusammen mit einem Kamerateam von RTL haben wir die Lügen eines skrupellosen Pferdehändlers enttarnen können.
  • Im Februar haben wir erfahren, dass unsere Anzeige gegen die Nerzfarm in Rahden Erfolg hatte und es wegen verschiedener Umweltverstöße Auflagen gab.
  • Das Gänsereiten ist eine grausame ‚Tradition‘ Aktivisten von tierretter.de haben im Februar 2015 das ‚Spektakel‘ dokumentiert, um die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
  • Den März über hab en wir uns mit einem Animal-Hoarding Fall in Norddeutschland beschäftigt – unser Eingreifen wurden von einem RTL Kamerateam begleitet.
  • Im April haben wir zwei weitere Hundehaltungen angezeigt.
  • Im April veröffentlichen wir zusätzliche Tipps und Tricks zur Vermeidung von Wildunfällen für unsere Kampagne ‚Rücksicht rettet Leben‘ zudem wurde unser gesammeltes Bildmaterial zu dem Thema in einem RTL Fernsehbericht verwendet.
  • Insgesamt bei drei Hundehaltungen und einer Pferde-Katzenhaltung konnten wir im Juni 2015 Verbesserungen erwirken – teilweise mit den Veterinärbehörden, teilweise durch ein Gespräch mit den Tierhalter*innen.
  • Der Animal-Hoarding Fall aus dem März zog sich bis in den Juni. Hier haben wir zusammen mit den Veterinärbehörden zuerst ein Dutzend Katzen aus einem stark verkoteten Badezimmer retten können und dann eine Beschlagnahme ALLER Tiere an einem anderen Standort der Frau erwirken können.
  • Im Juli 2015 konnten wir direkt zwei Vorträge auf dem Vegan Street Day in Dortmund halten. Wir freuen uns, dass unser noch so neuer Verein gut angenommen wird.
  • Im Oktober sendete das Verbrauchermagazin „Markt“ Bilder aus einem Kuhstall. Ein Aktivist von tierretter.de hat Auskunft über das Leid der Kühe in der Milchproduktion geben können.
  • Zudem konnten über das Jahr hinweg immer wieder Tiere vermittelt und gerettet werden. So bsplw. ein Hahn, der geschlachtet werden sollte, ein Igel der angefahren wurde, sowie eine Taube, eine Katze, einen Hahn, die bei einer Animal-Hoarderin verwahrlosten.
  • Zu Weihnachten veröffentlichten wir einen kritischen Beitrag zu dem ‚Festtagsessen‘ und bieten mit unserem veganen Weihnachtsmenü eine Alternative an.
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