Einen historischen Meilenstein könnte der Tierschutz in Europa am 10. Juni 2021 errungen haben. An diesem Tag stimmte eine überwältigende Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlaments für das Ende der Käfighaltung in Europa. Die europaweit breit aufgestellte Bündnis-Initiative „End the Cage Age“ konnte durch eine Petition erreichen, dass 558 Abgeordnete für das Ende der Käfighaltung bei nur 37 Gegenstimmen und 85 Enthaltungen stimmten.

„Der Beschluss des EU-Parlamentes ist historisch und gleichzeitig überfällig. Denn die Haltungsbedingungen in Deutschlands und Europas Tierindustrie sind unhaltbar und gesellschaftlich längst nicht mehr akzeptiert. Die industrielle Tierhaltung, mit all ihren furchtbaren Folgen für Tiere, Klima und Umwelt, muss schnellstmöglich beendet werden. Wir haben durch unseren Umgang mit den Tieren nicht nur eine Pandemie verursacht, wir sind auch für den ersten menschengemachten Klimawandel und das sechste große Artensterben der Erdgeschichte verantwortlich. Jetzt kommt es darauf an, dass die EU-Kommission den Auftrag des Parlamentes auch umsetzt und sich nicht von der Agrarlobby ausbremsen lässt!“, fordert Christina Ledermann, Vorsitzende vom Bundesverband Menschen für Tierrechte.

Über 1,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus 18 Mitgliedsstaaten – etwa 500.000 allein aus Deutschland – unterstützten die Initiative zum Ende der Käfighaltung. Konkret fordern wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative ein Verbot von Käfigen für sogenannte Legehennen, Masthähnchen, Kaninchen, Junghennen, Legetieren, Wachteln, Enten und Gänsen. Außerdem umfasst der Beschluss ein Verbot von Abferkelbuchten und Kastenständen für Sauen und Einzelboxen für Kälber.

In der industriellen Tierhaltung herrschen unhaltbare Bedingungen für über 300 Millionen Tiere allein in der EU. Das leidvolle und meist kurze Leben dieser Tiere ist schlichtweg Tierquälerei, unzählige verbringen ihr ganzes oder zumindest einen Teil ihres Lebens in Käfigen. Dazu zählen Kaninchen (85 Prozent), Legehennen (50 Prozent), Schweine und viele weitere Tiere. Die EU-Kommission ist jetzt unter Zugzwang, ein Gesetz zur Abschaffung der Käfighaltung zu verabschieden. Durch den neuen Beschluss ist eine radikale Überarbeitung der völlig veralteten EU-Richtlinien zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere unumgänglich. Das EU-Parlament hat damit die EU-Kommission aufgefordert, die Gesetzte zu überarbeiten, um bis 2027 das Ende der Käfighaltung in Europa einzuleiten. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag soll bis 2023 vorgelegt werden.

Weiterhin konnte mit einem Antrag der Grünen sowie der Linken ein Verbot der tierquälerischen Zwangsfütterung von Enten und Gänsen zur Produktion von Stopfleber erreicht werden, was hoffentlich das zeitnahe Ende dieses grausamen Tiermissbrauchs bedeutet.

Positive Reaktionen aus dem Parlament (Quelle: tierrechte.de):
Die Europaabgeordnete Eleonora Evi, Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Käfigfreie Landwirtschaft“ im EU-Parlament, erklärte: „Heute ist ein historischer Tag im Kampf für ein käfigfreies Europa. Mit der Annahme einer Entschließung, in der ein schrittweiser Auslauf der Verwendung von Käfigen in der EU-Tierhaltung gefordert wird, hat das Parlament die EU mit großer Mehrheit dazu gebracht, endlich die grausame Praxis der Käfighaltung zu beenden, die jedes Jahr über 300 Millionen Tiere dazu verurteilt, in einem Käfig zu leben. Mit dieser Entschließung senden wir eine unmissverständliche Botschaft an die EU-Kommission, die jetzt einen Legislativvorschlag vorlegen muss, um das Käfigzeitalter zu beenden und einen Übergang zu humaneren, nachhaltigeren und gesünderen Anbaumethoden in der gesamten EU zu ermöglichen.“

Die Europaabgeordnete Anja Hazekamp, Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Käfigfreie Landwirtschaft“, fügte hinzu: „Jedes Jahr werden in Europa Hunderte Millionen Tiere zu landwirtschaftlichen Zwecken in Käfigen eingesperrt. Sie leben unter schrecklichen Bedingungen, ohne die Möglichkeit, ihr natürliches Verhalten auszuüben. Nach der erfolgreichen Bürgerinitiative, die von 1,4 Millionen Bürgern unterzeichnet wurde, schließt sich das EU-Parlament nun der weithin unterstützten Forderung an, Tiere aus ihren Käfigen zu befreien. Die Linke betont, dass jetzt unverzüglich ein Legislativvorschlag vorgelegt werden muss. Spätestens 2027 müssen alle Tierkäfige in Europa verschwinden.“

Auch die für Gesundheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides nahm an der Aussprache über die Entschließung teil und bekundete ihre Unterstützung. Sie merkte an, dass die Verpflichtung der Kommission, das Wohlergehen der Tiere zu verbessern, „nach wie vor ein moralischer, gesundheitlicher und wirtschaftlicher Imperativ bleibt“.

Tierversuche sind grausam, tierquälerisch, völlig überbewertet, ethisch in keinster Weise vertretbar und zudem überflüssig. In Münster leiden täglich Affen, Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweine, Fische, Hausschweine, Insekten und viele weitere Tiere in etlichen Versuchslaboren. Unzählige Tiere werden weltweit „verbraucht“. Als „Tierverbrauch“ bezeichnet die gnadenlose Tierlabor-Industrie und die Forscherinnen und Forscher in diesen Laboren den ständigen Bedarf an Nachschub von Tieren jeglicher Gattung. Allein im Affenlabor der Covance-Laboratories am Kesselfeld in Münster werden Jahr für Jahr etwa 2.000 Affen bei qualvollen Giftigkeitsprüfungen misshandelt und anschließend getötet. Dieser Standort wurde gerade sogar noch gravierend erweitert, sodass in Zukunft dort noch mehr Tiere gequält werden können.

Im Universitäts-Klinikum der Stadt Münster, genauer gesagt in der ZTE, der Zentralen Tierexperimentellen Einrichtung im Schatten der Bettentürme werdem im Gebäude 8, dem einzigen Gebäude, dass vor Ort auf den Hinweisschildern der UKM keine konkrete Bezeichnung hat, ebefalls Versuche an Affen durchgeführt. Zudem werden dort unter anderem Experimente an Ratten, Mäusen, Kaninchen und Minischweinen gemacht – nach den zum Teil lang andauernden Versuchen werden die Tiere getötet und entsorgt.

Im Fachbereich Biologie der WWU (Badestraße 9) werden seit vielen Jahren Versuche an Meerschweinen durchgeführt, am Institut für Physiologie experimentiert man an Ratten und Mäusen. Und am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin an der Röntgenstraße 20 müssen Mäuse und andere Tiere leidvolle Versuche über sich ergehen lassen – genau wie an vielen weiteren Orten in Münster – oft mit Sorgfalt geheim gehalten – finden Tierversuche statt.

Den Betreiber*innen der uns bekannten Labore haben wir die Frage gestellt, was dort eigentlich genau passiert, wie Experimente an Tieren durchgeführt werden und weshalb diese Versuche stattfinden. Antworten gab es leider keine. Ebenso haben wir beim zuständigen Münsteraner Veterinäramt nachgefragt, was in den Laboren in Münster genau geschieht und wo noch weiterte Tierversuchs-Standorte in Münster sind. Als zuständige Behörde ist das Veterinäramt gesetzlich dazu verpflichtet, die genauen Daten und Vorgehensweisen bei den Versuchen, deren rechtliche Grundlage, Zahlen und Fakten zusammen zu tragen. Uns konnten die Mitarbeiter*innen leider diese Fragen nicht beantworten, da die Labore, in denen Tierversuche stattfinden gesetzlich geschützt sind, und diese Daten offensichtlich nichts für die Öffentlichkeit sind.

Nach weiteren Anfragen, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW (IFG NRW) an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) gerichtet waren, bekamen wir lediglich die Antwort, dass das IFG NRW auf unsere Anfragen nicht anzuwenden sei. Zu diesem Thema sei angemerkt, dass das BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) auf der eigenen Homepage folgendes veröffentlicht:

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) schafft einen voraussetzungslosen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen bei Behörden des Bundes. Der Anspruch auf Informationszugang richtet sich auf Auskunft oder Akteneinsicht in der Behörde. Jeder ist anspruchsberechtigt (Jedermannrecht). Eine eigene Betroffenheit – rechtlich oder tatsächlich – wird nicht verlangt.

Dieses Gesetz ist erstmal super, da auf dieser Gesetzesgrundlage alle Büger*innen Informationen bekommen können, die durch Behörden erhoben werden bzw. die Behörden bereits vorliegen. Leider gilt das allerdings nicht, wenn eine Anfrage zu Informationen von Forschungseinrichtungen gestellt wird, soweit diese im Bereicht Forschung, Lehre (…) tätig werden. Diese sogenannte „Bereichsausnahme“ des IFG sorgt dafür, dass Informationen über Tierversuchslabore, Informationen über die Anzahl und Art der dort gehaltenen Tiere, Informationen über genaue Standorte von tierexperimentellen Einrichtungen sowie Vorgehensweisen bei Tierversuchen gänzlich aus dem Informationszugang herausgenommen werden. Mit dieser Regelung soll gewährleistet werden, dass die Forschung von potentiellen Einflüssen von außen geschützt wird…, Transparenz sieht anders aus!

Dabei haben sich die EU-Mitgliedsstaaten schon im Jahr 2010 in der Tierversuchsrichtlinie 2010/63/EU zu dem Ziel bekannt, Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwecke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen. Diese Richtlinie verpflichtet die Länder ebenfalls dazu, die Entwicklung tierversuchsfreier Methoden aktiv zu fördern. Tierversuchsfreie Tests sind aber nach wie vor rar und die Zahl der Terversuche skandalös hoch.

Wir fordern, dass Tierversuche abgeschafft werden. Sofort. Für immer.

Die Anzeige von vier Schweinemastbetrieben im Kreis Steinfurt, die tierretter.de bereits im vergangenen Jahr getätigt hatte, führte mittlerweile in allen Fällen zu Verurteilungen der Betreiber*innen der Anlagen. Einzelfälle? Mit Nichten! Industrielle Tierhaltung hat immer mit der Ausbeutung und Qual von Tieren zu tun. Nur eine tierfreundliche, vegan-basierte Lebensweise schließt die Unterstützung dieses Systems konsequent aus.

Bereits am 03.07.2020 kam es beim Amtsgericht Rheine zum ersten Prozess gegen einen der betroffenen Schweinemäster aus Emsdetten. Der Betriebsleiter selbst war nicht vor Ort, um sich zu den Zuständen auf seinem Hof zu äußern oder sich zu verteidigen, sodass die Richterin schnell zu einem Urteil aufgrund von deutlichen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung kommen konnte. Das Urteil lautete 40 Tagessätze von 80€, insgesamt also 3.200€. Zudem musste der Angeklagte die Kosten des Verfahrens tragen.

Die Ergebnisse der Verfahren aus den vergangenen Wochen zeigen nun erneut, dass wir die Landwirte zu Recht angezeigt hatten und sie nun daraufhin wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verurteilt wurden. Um Einzelfälle handelt es sich dabei jedoch nicht. Allein im Kreis Steinfurt leben zurzeit fast 1 Million Schweine. Die vier Ställe, bei denen es nun zu Urteilen gekommen ist, liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Sollte es sich dabei um Einzelfälle handeln, wäre das schon ein Zufall, der einem Sechser im Lotto gleichkäme. Jetzt nehmen sie noch die Informationen der letzten Jahre dazu: Immer wieder wurden solche Zustände öffentlich gemacht. Um Einzelfälle handelt es sich dabei nicht, Bedingungen wie diese gehören genauso zur Schweinemast, wie die schlechte Werbestrategie der sogenannten Tierwohl-Label. Tiergesundheit spielt in der industriellen Tierhaltung nur dann eine Rolle, wenn sie Profit bringt. „Tiergesundheit“ und „Tierschutz“ sind nur Phrasen in dem System der Tierausbeutung, um die Verbraucher*innen zu besänftigen. Art- und verhaltensgerechte Tierhaltung – wie sie im Tierschutzgesetz gefordert wird – werden durch die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung soweit runtergebrochen, dass das auf monetären Profit begünstigte System weiter Bestand hat und durch den Gesetzgeber legitimiert wird.

Die Veröffentlichungen von Aufnahmen, die durch Tierschützer*innen anonym angefertigt werden, werden immer wieder versucht zu verhindern oder die Aktivist*innen werden kriminalisiert. Der Einfluss der Bauernverbände reicht in diesem Zusammenhang sogar soweit, dass politische Forderungen formuliert werden, dass sogenannte „Einbrüche in Stallungen“ als Straftatbestände effektiv geahndet werden sollen. Die Landwirtschaft tut alles dafür, dass solche Aufnahmen nicht an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Dabei ist die industrielle Tierhaltung immer mit Tierquälerei verbunden, denn der Profit steht in diesem System immer über dem Wohl der Tiere. Begünstigt wird dieses System dadurch, dass interne Kontrollinstanzen nicht funktionieren oder Behörden nur dann wirklich aktiv werden, wenn die Öffentlichkeit über Fälle wie diesen Kenntnis hat und dort somit der Druck entsteht, Konsequenzen ziehen zu müssen.

Verantwortung übernehmen! – Jetzt! – vegan leben!

tierretter.de wurde Mitte 2019 umfangreiches Videomaterial aus verschiedenen Schweinemastbetrieben im Kreis Steinfurt übermittelt. Die Betreiber der Anlagen wurden angezeigt. Jetzt ist ein Urteil gesprochen worden. Weiter lesen
Im August hat tierretter.de aktuelles und umfangreiches Filmmaterial aus vier Schweinemastbetrieben im Kreis Steinfurt veröffentlicht. Viele Medien haben dieses Material zum Anlass genommen um darüber zu berichten.  Weiter lesen
tierretter.de wurde Mitte 2019 aktuelles und umfangreiches Videomaterial aus vier verschiedenen Schweinemastbetrieben im Kreis Steinfurt übermittelt. Die Zustände, die auf diesen Filmaufnahmen zu sehen sind, scheinen symptomatisch für einen gesamten Geschäftszweig der Landwirtschaft zu sein, in dem Tierquälerei zum Arbeitsalltag gehört. Weiter lesen
Bereits im Juni waren wir mit unserem Infostand auf dem Stadtteilfest in Münster Mauritz vertreten. Feiern im 4tel – veranstaltet von Menschen, die wie wir, im Viertel ansässig sind. Das vielfältige, kreative Fest in Hinterhöfen und Gärten, auf Straßen, Plätzen und in den Geschäften ist für uns jedes Jahr ein Muss. Weiter lesen
In vielen Zoos gibt es auch Gehege mit Störchen oder Flamingos. Natürlich könnten die Vögel so eigentlich wegfliegen. Um das zu verhindern, werden ihnen die Flügel gestutzt, wodurch sie dann flugunfähig sind. Weiter lesen
Etwa zwanzig stark verweste und teils mumifizierte Körper von Legehennen lagen in dem Stall verteilt. In einer Bodenhaltung zur Eierproduktion bei Haltern am See hat ein Landwirt offenbar seit Wochen die verstorbenen Tiere nicht aus dem Stall geräumt. tierretter.de wurden Aufnahmen, die im März 2018 entstanden sind, aus diesem Betrieb zugespielt, der Verein hat den Stall bei den Veterinärbehörden angezeigt. Weiter lesen
Um die Suche und Auswahl der Medien noch einfacher zu gestalten, stellt tierretter.de ab sofort ein ständig wachsendes Archiv mit hochauflösenden Fotos auf flickr.com bereit. Bereits zum Start sind knapp 1.500 Motive zu zahlreichen Themen unserer Aufklärungsarbeit zum Download verfügbar. Weiter lesen
Wann immer uns Anrufe über in Not geratene ‚Wild’tiere erreichen, versuchen wir auch diesen zu helfen. Denn jedes Leben zählt! In den ersten Wochen des neuen Jahres kam es bereits zu einigen dieser Einsätze. Weiter lesen
Die Geflügel-Charta, eine von der Industrie hervorgebrachte Selbstverpflichtung, beschreibt die deutsche 'Geflügel'-Haltung als tiergerecht. Der Profit muss gesichert werden - und das Image der Industrie hat in den letzten Jahren stark gelitten. Aktive von tierretter.de haben aktuelles Bildmaterial in einem Stall in NRW erstellt und stellen die Aussagen der Geflügel-Charta und die Fotos gegenüber. Weiter lesen
Der von „QS“ kontrollierte Stall ist kein Skandal-Stall, die Aufnahmen zeigen Zustände, wie sie immer wieder von Tierschutz-Vereinen öffentlich gemacht wurden. Zustände, die von der Industrie immer wieder beschönigt oder dementiert wurden... Weiter lesen
Gummi-Süßigkeiten sehen von außen nicht nur süß aus, sie schmecken auch so. Doch die Inhaltsstoffe sind oft alles andere als ‚süß‘ – nämlich schrecklich. Was viele nicht wissen: Ein wesentlicher Inhaltsstoff von Gummibärchen kommt vom Schwein. Genauer gesagt Gelatine, die aus Knochen und der Haut von Schweinen gewonnen wird. Weiter lesen